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Elektronisches VisumPapua-Neuguinea liegt im südlichen Pazifik, nordöstlich von Australien, und zählt zu den faszinierendsten und am wenigsten besuchten Reisezielen der Welt. Um einzureisen, muss jeder internationale Reisende vor der Abreise eine Online-Genehmigung einholen: Das Visum bei der Ankunft wurde von der Immigration and Citizenship Authority (ICA) ausgesetzt. Visamundi unterstützt Reisende bei der Zusammenstellung und Einreichung ihrer Unterlagen gemäß den von der ICA festgelegten Kategorien — Easy Visitor Permit 30 Tage, Easy Visitor Permit 60 Tage und einmaliges Business-e-Visa — für eine entspannte Abreise in dieses außergewöhnliche Reiseziel.
01 · Das Wesentliche
Das Visum bei der Ankunft ist ausgesetzt: Jeder Reisende muss seinen Antrag unabhängig von der Staatsangehörigkeit vor der Abreise online stellen.
Zusätzlich zum Visum muss jeder Reisende die Digital Arrival Card (DAC) innerhalb von 72 Stunden vor der Ankunft im Land online ausfüllen.
Die Dokumentenliste ist selbst für einen einfachen Touristenaufenthalt recht umfangreich; planen Sie ausreichend Zeit für die Antragsvorbereitung vor der Abreise ein.

Die Behörden Papua-Neuguineas verpflichten alle ausländischen Staatsangehörigen, die in das Land einreisen möchten, ein elektronisches Visum vor der Abreise zu beantragen. Das Visum bei der Ankunft — das früher an bestimmten Einreisepunkten ausgestellt wurde — wurde ausgesetzt: Alle Anträge müssen nun online über das offizielle Portal der Immigration and Citizenship Authority (ICA) gestellt werden. Diese Regelung gilt unabhängig von der Staatsangehörigkeit des Reisenden, auch für Angehörige von Ländern, die in anderen Teilen der Welt üblicherweise visumfrei reisen können.
Es gibt drei unterschiedliche Reisedokumente, die jeweils einem bestimmten Profil und Aufenthaltszweck entsprechen. Eine falsche Wahl der Kategorie kann zur Einreiseverweigerung, Abschiebung oder einer Geldstrafe führen: Daher ist es unbedingt erforderlich, von Anfang an den richtigen Visumtyp auszuwählen. Diese drei Genehmigungen werden ausschließlich als elektronische Einreisedokumente ausgestellt. Das per E-Mail erhaltene Dokument muss bei der Ankunft zusammen mit dem gültigen Reisepass ausgedruckt oder auf einem Mobilgerät vorgezeigt werden.
Zusätzlich zum Visum haben die Behörden eine separate obligatorische Formalität eingeführt: die Digital Arrival Card (DAC). Dieses digitale Formular muss innerhalb von 72 Stunden vor der Ankunft im Land online ausgefüllt werden. Sein Fehlen kann zur Einreiseverweigerung führen, auch wenn das Visum von der ICA genehmigt wurde.
02 · Berechtigung
Die ICA hat vier Staatsangehörigkeitsgruppen festgelegt, die jeweils Zugang zu unterschiedlichen Visumkategorien gewähren. Es ist unbedingt erforderlich, die eigene Gruppe zu kennen, bevor ein Antrag gestellt wird, da die berechtigte Kategorie direkt von der Staatsangehörigkeit des vorgelegten Reisepasses abhängt.
Staatsangehörige der Gruppe A können alle drei verfügbaren Visumtypen beantragen. Dazu gehören insbesondere: Australien, Brunei, Kanada, Chile, Zypern, Südkorea, Vereinigte Staaten (einschließlich Territorien), Fidschi, Hongkong, Indonesien, Japan, Kiribati, Macao, Malaysia, Malta, Mexiko, Nauru, Neuseeland (einschließlich Territorien), Philippinen, Samoa, Singapur, Salomonen, Thailand, Tonga, Tuvalu, Vereinigtes Königreich, Vanuatu.
Staatsangehörige der Gruppe B haben nur Zugang zum Easy Visitor Permit 60 Tage und zum Business-Visum. Diese Gruppe umfasst alle Länder des Schengen-Raums und ähnliche Länder: Deutschland, Andorra, Österreich, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Dänemark, Spanien, Estland, Finnland, Frankreich (einschließlich Überseegebiete), Griechenland, Ungarn, Irland, Island, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Monaco, Norwegen, Niederlande (einschließlich Antillen), Polen, Portugal, Rumänien, San Marino, Slowakei, Slowenien, Schweden, Schweiz, Tschechien, Vatikan, sowie weitere Länder wie Argentinien, Brasilien, Ecuador, Israel, Malediven, Marshallinseln, Mikronesien, Palau, Taiwan, Uruguay, Amerikanisch-Samoa.
Französische und europäische Staatsangehörige im Allgemeinen gehören zur Gruppe B: Sie sind für das EVP 60 Tage und das Business-e-Visa berechtigt, nicht aber für das EVP 30 Tage.
Staatsangehörige der Gruppe C können nur das Easy Visitor Permit 30 Tage beantragen. Diese Gruppe umfasst insbesondere: Antigua und Barbuda, Bahamas, Barbados, Belize, Botswana, Dominica, Grenada, Guyana, Lesotho, Mauritius, Russland, Seychellen, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent, Trinidad und Tobago, Vietnam.
Indische Staatsangehörige bilden einen Sonderfall: Sie sind für das EVP 30 Tage und das Business-e-Visa berechtigt, nicht aber für das EVP 60 Tage.
Berechtigt zum Easy Visitor Permit 60 Tage und zum Business-e-Visa. Das EVP 30 Tage ist für sie nicht zugänglich.
Gruppe A: Zugang zu allen drei Visumtypen — EVP 30 Tage, EVP 60 Tage und Business.
Die ICA erlaubt nicht mehr als 4 Nutzungen des EVP 30 Tage pro Jahr für denselben Reisenden.
Die ICA kann in begrenzten Situationen eine Verlängerung für die 60-Tage-Version genehmigen. Die 30-Tage-Version ist nicht verlängerbar.
03 · Das Verfahren
Ermitteln Sie Ihre Staatsangehörigkeitsgruppe (A, B, C oder D) und die Art des geplanten Aufenthalts (Tourismus, Geschäfte). Wählen Sie dann entsprechend Ihrem Profil das Easy Visitor Permit 30 Tage, das EVP 60 Tage oder das Business-e-Visa.
Geben Sie den gewünschten Visumtyp, Ihre Reisedaten, Ihre Staatsangehörigkeit und Ihre persönlichen Daten an. Das Formular ist online verfügbar und führt Sie durch jeden Schritt.
Die Zahlung erfolgt sicher online. Die offiziellen Gebühren sind gemäß den ICA-Regeln in USD ausgewiesen (National Gazette Nr. 231 vom 27. März 2019). Bei Visamundi zahlen Sie in Euro.
Gültiger Reisepass, konformes digitales Lichtbild, Hin- und Rückflugticket, Nachweis ausreichender finanzieller Mittel, Unterkunftsnachweis. Für das Business-Visum: offizielles Einladungsschreiben, Arbeitgeberschreiben, Terminplan.
Jede Akte wird anhand der von der ICA veröffentlichten Anforderungen geprüft. Etwaige Unstimmigkeiten werden vor der Einreichung identifiziert und korrigiert, um die Genehmigungschancen zu maximieren.
Der vollständige Antrag wird über den offiziellen ICA-Kanal übermittelt. Eine Tracking-Nummer ermöglicht die Verfolgung des Bearbeitungsstands in Echtzeit.
Das elektronische Visum wird unmittelbar nach seiner Ausstellung per E-Mail versandt. Drucken Sie das Dokument aus oder speichern Sie es auf Ihrem Telefon: Sie müssen es beim Check-in und an der Grenzkontrolle zusammen mit Ihrem Reisepass vorlegen.
Innerhalb von 72 Stunden vor Ihrer Ankunft in Papua-Neuguinea füllen Sie die Digital Arrival Card online auf dem ICA-Portal aus. Diese Formalität ist obligatorisch und vom Visum getrennt. Ihr Fehlen kann zur Einreiseverweigerung führen, auch wenn Ihr Visum gültig ist.

Zusätzlich zum Visum haben die papua-neuguineanischen Behörden eine separate digitale Formalität eingeführt: die Digital Arrival Card (DAC). Dieses Online-Formular muss innerhalb von 72 Stunden vor der Ankunft im Land ausgefüllt werden. Es erfasst die Reiseinformationen des Besuchers und erleichtert die Einreisekontrollen.
Die DAC ist für alle Reisenden obligatorisch, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit oder dem Visumtyp. Einem Reisenden, der sich ohne ausgefüllte Digital Arrival Card an der Grenzkontrolle vorstellt, kann die Einreise verweigert werden, auch wenn sein Visum von der ICA genehmigt wurde. Es wird daher dringend empfohlen, dieses Formular so früh wie möglich in den 3 Tagen vor der Abreise auszufüllen.
04 · Erforderliche Dokumente

Die von der ICA veröffentlichte Dokumentenliste gilt für beide Versionen des Easy Visitor Permit, mit zusätzlichen spezifischen Anforderungen für das Business-Visum. Es ist wichtig zu beachten, dass je nach Staatsangehörigkeit oder besonderem Profil des Antragstellers zusätzliche Dokumente angefordert werden können.
05 · Zu vermeidende Fallstricke
Die ICA ist streng bei der Konformität der Antragsunterlagen. Eine unvollständige oder widersprüchliche Akte kann zur Ablehnung ohne Korrekturmöglichkeit vor Ort führen. Hier sind die am häufigsten beobachteten Fehler und wie man sie vermeidet.
Ein farbiger Hintergrund, unzureichende Beleuchtung oder ein veraltetes Foto führt zur automatischen Ablehnung. Überprüfen Sie die Konformität Ihres Fotos, bevor Sie es einreichen.
Der Reisepass muss mindestens 6 Monate nach dem Ende des Aufenthalts gültig bleiben. Ein Reisepass, der innerhalb von 6 Monaten nach Ihrer Rückkehr abläuft, führt zur Ablehnung.
Ein Easy Visitor Permit deckt keine Geschäftsaktivitäten ab. Ein Business-e-Visa deckt keine bezahlte lokale Beschäftigung ab. Die Wahl der falschen Kategorie riskiert eine Einreiseverweigerung am Flughafen.
Für das Business-Visum ist das Einladungsschreiben der aufnehmenden Einrichtung obligatorisch und muss von einem bevollmächtigten Vertreter unterzeichnet sein. Ein nicht unterzeichnetes oder unvollständiges Dokument reicht aus, um die Akte zu blockieren.
Die ICA erlaubt nicht mehr als 4 Nutzungen des Easy Visitor Permit 30 Tage pro Jahr für denselben Reisenden. Ein fünfter Antrag im Jahr wird abgelehnt. Wenn Sie mehrere jährliche Reisen nach Papua-Neuguinea planen, berücksichtigen Sie dieses Limit bereits bei der Planung.
Außerdem sollten Sie die Bearbeitungszeiten nicht unterschätzen. Reichen Sie Ihren Antrag immer mehrere Wochen vor dem Abreisedatum ein. Eine zu spät eingereichte Akte lässt keinen Spielraum, falls zusätzliche Unterlagen angefordert werden oder die Bearbeitungszeit verlängert wird.
Vergessen Sie schließlich nicht die Digital Arrival Card: Sie muss innerhalb von 72 Stunden vor der Ankunft ausgefüllt werden. Denken Sie daran, sie in Ihre Reisevorbereitungsroutine aufzunehmen, genau wie das Online-Check-in.
06 · Vor der Abreise
Papua-Neuguinea ist eines der logistisch anspruchsvollsten Reiseziele der Welt, aber auch eines der außergewöhnlichsten. Seine außergewöhnliche Artenvielfalt, Hunderte von lokalen Kulturen und Landschaften, die von hohen Vulkangebirgen bis zu einigen der reichsten Korallenriffe der Welt reichen, machen es zu einem einzigartigen Reiseziel. Um diese Reise unter den bestmöglichen Bedingungen anzugehen, verdienen mehrere praktische Aspekte besondere Aufmerksamkeit.
Die Hauptstadt Port Moresby ist der wichtigste internationale Einreisepunkt des Landes und dient als Ausgangsbasis für die Erkundung der verschiedenen Regionen. Sie spiegelt den typischen Kontrast zwischen moderner Infrastruktur und lebendigen lokalen Traditionen wider. Jenseits der Hauptstadt hat jede Provinz eine starke kulturelle Identität: das Hochland, die Provinz Madang, der Trobriand-Inselarchipel oder die Kimbe-Region bieten radikal unterschiedliche Erfahrungen.
Das nationale Straßennetz bleibt begrenzt, und ein Großteil des Territoriums ist nur per Flugzeug erreichbar. Inlandsfluggesellschaften können je nach Wetterbedingungen Verspätungen oder Annullierungen erleiden — manchmal unvorhersehbar in tropischen Gebirgsregionen. Es wird dringend empfohlen, mindestens 24 Stunden Sicherheitspuffer vor jedem internationalen Rückflug einzuplanen.
Die drei Amtssprachen — Englisch, Tok Pisin und Hiri Motu — koexistieren mit mehreren hundert Lokalsprachen. Englisch wird jedoch in Hotels, Verwaltungsangelegenheiten und Dienstleistungen für internationale Reisende weitgehend verwendet. Für die abgelegensten Gebiete ist die Anwesenheit eines lokalen Guides oder Dolmetschers dringend empfohlen.
Papua-Neuguinea ist ein außergewöhnliches Reiseziel, das sowohl administrativ anspruchsvoll als auch menschlich und natürlich unvergesslich ist. Die goldene Regel ist einfach: vorausplanen. Das elektronische Visum muss rechtzeitig vor der Abreise in der richtigen Kategorie mit vollständigen Unterlagen beantragt werden. Die Digital Arrival Card muss innerhalb von 72 Stunden vor der Ankunft ausgefüllt werden. Durch die Einhaltung dieser Formalitäten verläuft die Einreise unter den bestmöglichen Bedingungen — und das Abenteuer kann beginnen.
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